Das Ende der Zeiten
Biblische Apokalypse mit den Offenbarungen des Daniel und des Johannes. Enthüllung eines neuen Plans zur Vollendung der kollektiven Erlösung durch individuelle Erlösung. Die Menschheit wird in eine neue Epoche überführt. Verändertes Opfer. Die Zukunft liegt in der Wiederkehr Christi, des Menschensohns, und dem Jüngsten Gericht. Er verkündet die neue Offenbarung, die den Weg zur persönlichen Erlösung, Auferstehung und zum ewigen Leben weisen kann. Vierheit statt Dreifaltigkeit. Unterscheidung zwischen dem himmlischen Apollon Christus und dem irdischen Christus, dem Menschensohn. Es kommen neue Einsichten zu Fegefeuer und Hölle ans Licht.
Die Wiederkehr Christi läutet das Ende der Drangsal und der geistigen Verwirrung ein. Ein neues Zeitalter des Erkenntnisgewinns beginnt. Zahlreiche Irrlehren und Fehlentscheidungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche werden aufgedeckt. Völkerwanderungen in westliche Länder finden weiterhin statt. Der politische Schwerpunkt verlagert sich künftig auf die Nationalstaaten, ihre Eigenverantwortung, ihre Kompetenzen und ihr christliches Erbe. Veränderungen im Sexualverhalten und in der sexuellen Selbstbestimmung zeichnen sich ab. Individualismus tritt an die Stelle von Solidargemeinschaften. Die Demokratie als Regierungsform zieht sich zurück, während autokratische Strukturen an Bedeutung gewinnen. Gemeinschaftsbündnisse erleben schwierige Zeiten.
Deglobalisierung mit Wiederbelebung fossiler Energieträger. Neue und alte Heizsysteme. Neues hybrides Antriebskonzept. Abkehr von Photovoltaik, Windkraft, Elektromobilität und autonomem Fahren. Verbrennungsmotoren und das eigene Auto erleben eine Renaissance. Beendigung globaler Netzwerke zur Verbreitung von Know-how und Schlüsseltechnologien. Zunahme von Import- und Exportzöllen. Abschottung und Protektionismus statt Offenheit. Ressourcenmanagement und kontrollierte Rohstoffausbeutung. Einheit des Nationalstaats contra globale Vielfalt.
Katastrophen wie Vulkanausbrüche, Erdbeben und der Klimawandel sind die unmittelbaren Folgen der überfüllten Hölle, in der sich die Seelen sündiger Menschen befinden. Als Ursachen des Klimawandels werden einerseits erneuerbare Energien betrachtet, da sie die Wirksamkeit des Heiligen Geistes beeinträchtigen, und andererseits das sexuelle Fehlverhalten der Menschheit. Diese Faktoren erhöhen die Gefahr von Katastrophen sowie das Auftreten neuer und bekannter Krankheiten und Pandemien. Zudem steigt mit zunehmender Anzahl von Höllenbewohnern die Wahrscheinlichkeit von Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Kriegen und schweren Unwettern.
Die Reduzierung der Sünden im Westen markiert den Beginn einer tiefgreifenden Veränderung. Der Westen kehrt systematisch zu seinen christlichen Wurzeln zurück und stärkt die Spiritualität als Gegengewicht zum Säkularismus. Das Christentum erlebt eine Renaissance und gewinnt an Bedeutung. Durch persönliche Erlösung werden wahre Identitäten offenbart, was zu einem bewussteren Umgang mit anderen führt. Christliche Werte, Moral und Gebote prägen die Leitkultur. Die Zukunft gehört den individuell Erlösten, die im Austausch mit himmlischen Engeln Neues schaffen und so Wohlstand fördern. Mit der Wiederkehr des Bartholomäus Christus zum Jüngsten Gericht beginnt ein neues Zeitalter.
Sowohl das Buch Daniel des Alten Testaments als auch die Offenbarung des Johannes des Neuen Testaments enthalten zentrale Visionen über das Ende der Zeiten, das Kommen eines göttlichen Reiches und das endgültige Gericht. Beide Bücher sind von zentraler Bedeutung für das Verständnis von Endzeit und Erlösung.
Der Begriff „Apokalypse’’ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Enthüllung’’ oder „Offenbarung’’. Ursprünglich bezog er sich auf die Offenbarung des göttlichen Plans für eine neue Menschheit und Welt, wird heute aber meist mit einem katastrophalen Weltuntergang assoziiert.
Die Apokalypse ist kein abstraktes Konzept, sondern ein unvermeidlicher Teil der Realität, der die ganze Menschheit betrifft. Sie markiert den Übergang von einer alten zu einer neuen Welt. Dies zeigt auch die Offenbarung des Johannes (Offb 21), in der am Ende der Zeiten Himmel und Erde nach neuen Prinzipien neu gestaltet werden.
Dies zeigt die Weltuntergangsuhr der amerikanischen Zeitschrift „Bulletin of the Atomic Scientists”. In den vergangenen Jahren wurden die Zeiger immer näher an Mitternacht gerückt. So wurden sie von 100 Sekunden (2022) auf 90 (2023 und 2024) und schließlich auf 89 Sekunden (2025) gestellt.
Am 27. Januar 2026 wurden die Zeiger der Weltuntergangsuhr nun auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt – so nah wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte.
Je weniger Zeit bis Mitternacht verbleibt, desto näher rückt die Apokalypse. Aufgrund der globalen Bedrohungen durch Klimawandel, Katastrophen und Kriege wurde der Zeiger nun auf 85 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt.
In der langen Geschichte der Weltuntergangsuhr, die 1947 mit einer Einstellung von sieben Minuten vor Mitternacht begann, hat der Zeiger noch nie so nah an der Apokalypse gestanden.
Links: Turmbau zu Babel. Wiener Version. Pieter Bruegel der Ältere, 1563, Öl auf Eichenholz, Maße 114 x 115 cm. Kunsthistorisches Museum, Wien.
Vermächtnis von Babylon:
Babylonische
Sprachverwirrung, Multikulturalismus, Unterwanderung, Vielfalt und Selbstüberschätzung.
Links: Die Sintflut von Michelangelo Buonarroti in der Sixtinischen Kapelle. 1508-1512, Vatikan. Rom.
Katastrophen:
Aufgrund sexueller Sünden werden Teile der Erde in den Weltmeeren versinken und viele Seelen werden in die Hölle der Meere gelangen.
Links: Freiheitsstatue von New York unter Wasser. Foto iStock.
Individualismus statt Gemeinschaft:
Rettet eure Seelen durch die Nachfolge Christi und die persönliche Erlösung.
Links: Hoffnung gibts für Gläubige am Ende der Zeiten im Jüngsten Gericht. Foto Shutterstock.
Die Apokalypse bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern ist der Schlüssel zur Transformation der Menschheit…
Michelangelos Sintflut:
Nach großen Wasserfluten bleiben nur noch einzelne Inseln übrig.
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